Wachstum und nachhaltige Erneuerung: Klimaresilienz als Standortvorteil

Blumen in Vordergrund, imHintergrund ein Haus

Was bedeutet "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" in der Städtebauförderung?

Unsere Städte und Gemeinden befinden sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Demografische Umbrüche, der wirtschaftliche Strukturwandel und die drängenden Herausforderungen des Klimawandels erfordern mutige und weitsichtige Lösungen. Das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ist der „lernende Motor“ dieser zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Es kombiniert ökonomische Stabilisierung mit ökologischer Erneuerung und bietet Kommunen das notwendige Werkzeug, um resilienter und attraktiver zu werden.

Die Erfolgsbilanz in Zahlen

Dächer einer kleinen Stadt aus der Vogelperspektive

Dass dieses Programm wirkt, belegen die aktuellen Monitoring-Berichte und Analysen eindrucksvoll:

  • Der Wirtschafts-Hebel: Jeder Euro an Bundesförderung löst durchschnittlich sieben Euro an Gesamtinvestitionen aus. Dies schafft Planungssicherheit für private Investoren und stärkt die lokale Bauwirtschaft.
  • Kampf gegen den Leerstand: In den ostdeutschen Ländern konnte die Leerstandsquote durch gezielte Maßnahmen nahezu halbiert werden, von ehemals 17 % auf nun 9 %.
  • Klimaschutz als Standard: Seit der Strukturreform 2020 ist eine ökologische Komponente zur Anpassung an den Klimawandel für alle geförderten Maßnahmen verpflichtend. Dies steigert die messbare Resilienz unserer Quartiere gegenüber Extremwetterereignissen.

Brachflächen als Chancen für neues Wohnen

Ein besonderer Schwerpunkt des Programms liegt auf der Revitalisierung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen. Wo früher Stillstand herrschte, entstehen heute multifunktionale Quartiere mit modernen Wohnungen und Büros, oft mitten in der Stadt und ohne neuen Flächenverbrauch. Dies unterstützt das Ziel der „Stadt der kurzen Wege“ und schafft dringend benötigten Wohnraum.

Unterstützung für wachsende und schrumpfende Kommunen

Ob Großstadt mit Wohnraummangel oder ländliche Gemeinde im Strukturwandel: Das Programm ist flexibel auf die jeweilige Bedarfslage zugeschnitten. Während in wachsenden Städten die Neunutzung von Flächen dominiert, hilft das Programm in schrumpfenden Regionen dabei, Großstrukturen zurückzubauen, städtebauliche Neuordnungen vorzunehmen und so die Lebensqualität dauerhaft zu sichern.

In den neuen Ländern gelten dabei oft Sonderkonditionen, wie etwa der Verzicht auf den kommunalen Eigenanteil bei der Sanierung von Altbauten oder beim Rückbau dauerhaft nicht mehr nachgefragter Wohnungen.

Bundesweit tätig, mit den Vorgaben der Länder vertraut

Die Bewerbung um Mittel aus der Städtebauförderung folgt keinem bundesweit einheitlichen Ablauf. Fristen, Antragswege, Pflichtunterlagen und formale Anforderungen unterscheiden sich je nach Bundesland teils deutlich. Als bundesweit tätiger Partner kennt die DSK diese Unterschiede und unterstützt Kommunen dabei, länderspezifische Vorgaben sicher einzuordnen, Verfahren strukturiert vorzubereiten und Förderanträge passgenau auf den jeweiligen Landesrahmen auszurichten.

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9. Juni 2026, 10:00 -11:00 Uhr

Städtebauförderung strategisch nutzen: Programme verstehen, Prioritäten setzen, Projekte wirksam umsetzen

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Die Städtebauförderung bietet Kommunen wirkungsvolle Instrumente, um Innenstädte zu stärken, Quartiere zu stabilisieren und nachhaltige Entwicklungen zu steuern. Doch die unterschiedliche Ausrichtung der Programme und der hohe Entscheidungsdruck im Verwaltungsalltag machen eine klare Struktur und fundierte Grundlagen unverzichtbar.

In diesem Webinar erhalten Sie einen ersten Überblick über die aktuellen Programme der Städtebauförderung „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und Sie erfahren anhand erfolgreicher Beispiele aus der Praxis, wie Kommunen von der ersten Einordnung bis zur erfolgreichen Durchführung begleitet werden können.

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Wir sind für Sie da.

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Catharina Lippold

Gebietsleitung

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Heiko Böttcher

Gebietsleitung / Mitglied der Geschäftsleitung

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Über uns

Die DSK ist einer der führenden Stadtentwickler in Deutschland. Wir unterstützen Kommunen seit 1957 bei der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung.

Unsere Leistungen reichen von der Planung über die Förderung bis zur Umsetzung. Mit langjähriger Erfahrung und interdisziplinärer Expertise schaffen wir lebenswerte, zukunftsfähige Städte und Gemeinden.

Beratung

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DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

Abraham-Lincoln-Straße 44
65189 Wiesbaden
+49 611 3411-0​

Standorte

Das DSK-Büro Hannover

Mit 19 Mitarbeitenden am Standort Hannover betreuen wir seit über 30 Jahren 80 Sanierungsmaßnahmen in Niedersachsen. 

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Umwelt und Mobilität, Quartiersmanagement und Immobilien – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

Historischer Stadtplatz mit großem Baum in der Mitte, umgeben von gepflegter Rasenfläche und niedriger Einfassung. Im Hintergrund stehen mehrgeschossige, reich verzierte Altbauten mit roten Ziegeldächern und weißen Fassadendetails, während Autos am Rand parken.

Leistungen

Unser Büro leitet Projekte der Stadt- und Quartierentwicklung und setzt städtebauliche Dienstleistungen am Standort Hannover engagiert um. Wir beraten Kommunen, Eigentümer und weitere Akteure der Stadtentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung umfassend und praxisnah. Dabei steuern wir Fördermittel und Finanzen gezielt, um die Umsetzung Ihrer Vorhaben effizient zu unterstützen. Gleichzeitig führen wir Bürgerbeteiligungsprozesse durch, um die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung und Gestaltung ihres Lebensraums einzubinden. So schaffen wir gemeinsam zukunftsfähige, lebendige Quartiere und Städte.

Projekte

Die Vorteile eines Sanierungsträgers zeigen sich insbesondere in seiner Rolle als moderierende, vernetzende und fachlich flexible Instanz innerhalb komplexer Stadtentwicklungsprozesse. Durch seine Moderation und Neutralität kann der Sanierungsträger zwischen verschiedenen Interessen vermitteln und lösungsorientierte Abstimmungen begleiten. Seine Vernetzung und der Wissenstransfer ermöglichen den kontinuierlichen Austausch bewährter Verfahren und innovativer Ansätze zwischen unterschiedlichen Projekten und Kommunen. Darüber hinaus profitiert die Arbeit von der Einbindung in überregionale Netzwerke, die den Zugang zu fachlichem Know-how und aktuellen Entwicklungen der Städtebauförderung sichern. Dank flexibler fachlicher Ressourcen kann der Sanierungsträger auf die individuellen Anforderungen jeder Kommune passgenau reagieren.

Diese Vorteile spiegeln sich in einer Vielzahl von Projekten der DSK in Hannover wider – unter anderem in den Programmen:

  • Peine-Südstadt
  • Garbsen Berenbostel-Kronsberg/Auf der Horst
  • Eldagsen Innenstadt,
  • Emmerthal Zentrum,
  • Gronau Südliche Leineinseln
  • Lauenau Ortsmitte
  • Emmerthal/Aerzen,
  • Eschershausen-Stadtoldendorf,
  • Friedland,
  • Hankensbüttel
  • Lachendorf,
  • Samtgemeinde Mittelweser
  • Nörten-Hardenberg Süd
  • Rethem Zentrum
  • Hardegsen „Vor dem Tore“
  • Rinteln Historische Ortslage
  • Elze Innenstadt
  • Soltau „Sanierung der Soltauer Kernstadt“
  • Moringen Kernstadt

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

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Catharina Lippold

Gebietsleitung

DSK-Büro Hannover, Schillerstraße 29/30, 30159 Hannover
Telefon +49 511 53098-0
E-Mail catharina.lippold@dsk-gmbh.de

Standorte

Das DSK-Büro Berlin

Mit 35 Mitarbeitenden zählt der Standort Berlin zu den größten Büros der DSK. Vom Standort auf der Fischerinsel werden die Länder Berlin und Brandenburg betreut.

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Landschaftsarchitektur, Baumanagement, Umwelt und Mobilität – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

DSK Büro Berlin: Heller Besprechungsraum mit großem rechteckigen Konferenztisch, umlaufend grauen Polsterstühlen, einer großen Stadtkarte an der Wand, einem Fernseher auf einem Sideboard und Regalen mit Büchern und Getränken im Hintergrund.

Leistungen & Projekte

Der Fokus im Büro Berlin liegt auf der Steuerung komplexer städtebaulicher Großprojekte und hier im Spektrum von der Vorbereitung (Machbarkeitsstudien, Voruntersuchungen), über die Betreuung von städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen und Projektsteuerungsmaßnahmen bis zur baulichen Umsetzung von Einzelprojekten (Bauherrenvertreter des Landes Berlin).

  • Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“
  • Projektsteuerung Schumacher Quartier (Nachnutzung Flughafen Tegel)
  • Projektsteuerung Molkenmarkt
  • Freianlagen Humboldt-Forum
  • Abriss ehem. BND Gebäude an der Neumannsgasse
  • Flusstreppe 
  • Vorbereitende Untersuchung Blankenburger Süden
  • Projektsteuerung der Qualifizierung der Masterplanung Schönefeld Nord
  • Struktur- & Handlungskonzept für den Berliner Nordostraum

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

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Andreas Kniewel

Gebietsleiter / Mitglied der Geschäftsleitung

DSK-Büro Berlin/Brandenburg, Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin
Telefon +49 30 3116974-0, E-Mail andreas.kniewel@dsk-gmbh.de

→ Zum Video über das DSK-Büro Berlin