KfW 432: Der Neustart! Bewährte Erfolge als Fundament für die Zukunft

Eine Stadt aus der Vogelperspektive am Abend, Langzeichtbelichtet

Überblick

Der Gebäudesektor ist mit einem Anteil von rund 38 % am gesamten Endenergieverbrauch eine der größten Stellschrauben für die deutsche Treibhausgasneutralität bis 2045. 

Während in der Vergangenheit oft Einzelgebäude gefördert wurden, hat sich mit dem Programm KfW 432 (Energetische Stadtsanierung) ein systemischer Ansatz etabliert, der das Stadtquartier als zentrale Handlungsebene definiert. Seit dem ursprünglichen Programmstart im Jahr 2011 wurden so bereits Impulse in einer Vielzahl von Quartieren gesetzt.
Nach einer Pause wurde das Erfolgsprogramm am im November 2025 offiziell neu aufgelegt, um die Wärmewende vor Ort massiv zu beschleunigen.

Rückblick

Die beeindruckende Hebelwirkung

Eine umfassende Evaluierung der Jahre 2011 bis 2017 belegt, wie effektiv das Programm als finanzieller und ökologischer Katalysator wirkt:

  • Finanzieller Motor: In der ersten Programmphase wurden rund 56 Mio. Euro an Fördergeldern aufgewendet. Diese Investition aktivierte allein 23 Mio. Euro an kommunalen Eigenmitteln und löste ein Vielfaches an privaten Folgeinvestitionen aus.

    Hohe Planungsqualität: Etwa 75 % der untersuchten Quartierskonzepte aus diesem Zeitraum wurden von Experten mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet.

    Gigantische Einsparpotenziale: Die zwischen 2011 und 2017 geförderten Konzepte identifizierten ein geplantes Einsparpotenzial von ca. 4.500 GWh Primärenergie pro Jahr.

    Reale Einsparungen: Durch das begleitende Sanierungsmanagement konnten in diesem Zeitraum bereits ca. 450 GWh Endenergieeinsparung pro Jahr realisiert werden.

Der Neustart: Neue Chancen für Kommunen

Mit dem Neustart am im November 2025 stehen Kommunen nun wieder attraktive Fördermittel zur Verfügung, um die Brücke zwischen der strategischen kommunalen Wärmeplanung und der praktischen Umsetzung zu schlagen.

Die aktuellen Konditionen für 2025/2026:

Starkes Budget: Für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 sind jeweils 75 Mio. Euro eingeplant.

• Hohe Zuschüsse: Der Regelfördersatz liegt bei 75 % der förderfähigen Ausgaben. Finanzschwache Kommunen erhalten sogar bis zu 90 % Förderung.

Attraktive Höchstbeträge: Konzepte werden mit bis zu 200.000 Euro bezuschusst, das Sanierungsmanagement mit bis zu 400.000 Euro pro Quartier.

• Mehr Spielraum: Der förderfähige Sachkostenanteil wurde auf 30 % erhöht, um Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung zu stärken.

Die energetische Stadtsanierung ist weit mehr als Klimaschutz. Sie stärkt die regionale Wertschöpfung des Handwerks, sichert durch „warmmietenneutrale“ Strategien die Bezahlbarkeit des Wohnens und macht unsere Städte lebenswerter.

Im Vordergrund ist eine Brücke über einen Fluss, dahinter rote Häuser mit Fachwerk

Wir unterstützen Sie bei der Antragsstellung

1.
Erfassung potentieller Quartiere auf Basis verfügbarer Daten – bspw. aus Ergebnissen der kommunalen Wärmeplanung
2.
Kriterienbasierte Abgrenzung förderfähiger Quartiere – z. B. nach Größe, baulicher Struktur, energetischer Infrastruktur, etc.
3.
Erstellung einer vollständigen Vorhabensbeschreibung und der Antragsformulare nach Vorgaben des KfW-Merkblatts
4.
Begleitung der Fördermittelakquise bei der KfW
5.
Ausgabenschätzung – inklusive Leistungsbeschreibung und Budgetrahmen

Starten Sie heute

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch und erfahren Sie in nur 15 Minuten, wie Sie die KfW 432 Förderung als Schlüssel zur Quartierswende nutzen können. Wir stehen online oder auch für ein unverbindliches persönliches Gespräch in Ihrem Hause zur Verfügung. Wenn Sie bereits konkrete Quartiere im Blick haben, erstellen wir Ihnen gern direkt ein individuelles Angebot.

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Wir sind für Sie da.

Bild von Volker Broekmans

Volker Broekmans

Leitung Dienstleistungszentrum ZukunftQuartier

Über uns

Die DSK ist einer der führenden Stadtentwickler in Deutschland. Wir unterstützen Kommunen seit 1957 bei der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung.

Unsere Leistungen reichen von der Planung über die Förderung bis zur Umsetzung. Mit langjähriger Erfahrung und interdisziplinärer Expertise schaffen wir lebenswerte, zukunftsfähige Städte und Gemeinden.

Kostenlose Erstberatung

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DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

Abraham-Lincoln-Straße 44
65189 Wiesbaden
+49 611 3411-0​

Standorte

Das DSK-Büro Hannover

Mit 19 Mitarbeitenden am Standort Hannover betreuen wir seit über 30 Jahren 80 Sanierungsmaßnahmen in Niedersachsen. 

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Umwelt und Mobilität, Quartiersmanagement und Immobilien – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

Historischer Stadtplatz mit großem Baum in der Mitte, umgeben von gepflegter Rasenfläche und niedriger Einfassung. Im Hintergrund stehen mehrgeschossige, reich verzierte Altbauten mit roten Ziegeldächern und weißen Fassadendetails, während Autos am Rand parken.

Leistungen

Unser Büro leitet Projekte der Stadt- und Quartierentwicklung und setzt städtebauliche Dienstleistungen am Standort Hannover engagiert um. Wir beraten Kommunen, Eigentümer und weitere Akteure der Stadtentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung umfassend und praxisnah. Dabei steuern wir Fördermittel und Finanzen gezielt, um die Umsetzung Ihrer Vorhaben effizient zu unterstützen. Gleichzeitig führen wir Bürgerbeteiligungsprozesse durch, um die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung und Gestaltung ihres Lebensraums einzubinden. So schaffen wir gemeinsam zukunftsfähige, lebendige Quartiere und Städte.

Projekte

Die Vorteile eines Sanierungsträgers zeigen sich insbesondere in seiner Rolle als moderierende, vernetzende und fachlich flexible Instanz innerhalb komplexer Stadtentwicklungsprozesse. Durch seine Moderation und Neutralität kann der Sanierungsträger zwischen verschiedenen Interessen vermitteln und lösungsorientierte Abstimmungen begleiten. Seine Vernetzung und der Wissenstransfer ermöglichen den kontinuierlichen Austausch bewährter Verfahren und innovativer Ansätze zwischen unterschiedlichen Projekten und Kommunen. Darüber hinaus profitiert die Arbeit von der Einbindung in überregionale Netzwerke, die den Zugang zu fachlichem Know-how und aktuellen Entwicklungen der Städtebauförderung sichern. Dank flexibler fachlicher Ressourcen kann der Sanierungsträger auf die individuellen Anforderungen jeder Kommune passgenau reagieren.

Diese Vorteile spiegeln sich in einer Vielzahl von Projekten der DSK in Hannover wider – unter anderem in den Programmen:

  • Peine-Südstadt
  • Garbsen Berenbostel-Kronsberg/Auf der Horst
  • Eldagsen Innenstadt,
  • Emmerthal Zentrum,
  • Gronau Südliche Leineinseln
  • Lauenau Ortsmitte
  • Emmerthal/Aerzen,
  • Eschershausen-Stadtoldendorf,
  • Friedland,
  • Hankensbüttel
  • Lachendorf,
  • Samtgemeinde Mittelweser
  • Nörten-Hardenberg Süd
  • Rethem Zentrum
  • Hardegsen „Vor dem Tore“
  • Rinteln Historische Ortslage
  • Elze Innenstadt
  • Soltau „Sanierung der Soltauer Kernstadt“
  • Moringen Kernstadt

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Bild von Catharina Lippold

Catharina Lippold

Gebietsleitung

DSK-Büro Hannover, Schillerstraße 29/30, 30159 Hannover
Telefon +49 511 53098-0
E-Mail catharina.lippold@dsk-gmbh.de

Standorte

Das DSK-Büro Berlin

Mit 35 Mitarbeitenden zählt der Standort Berlin zu den größten Büros der DSK. Vom Standort auf der Fischerinsel werden die Länder Berlin und Brandenburg betreut.

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Landschaftsarchitektur, Baumanagement, Umwelt und Mobilität – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

DSK Büro Berlin: Heller Besprechungsraum mit großem rechteckigen Konferenztisch, umlaufend grauen Polsterstühlen, einer großen Stadtkarte an der Wand, einem Fernseher auf einem Sideboard und Regalen mit Büchern und Getränken im Hintergrund.

Leistungen & Projekte

Der Fokus im Büro Berlin liegt auf der Steuerung komplexer städtebaulicher Großprojekte und hier im Spektrum von der Vorbereitung (Machbarkeitsstudien, Voruntersuchungen), über die Betreuung von städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen und Projektsteuerungsmaßnahmen bis zur baulichen Umsetzung von Einzelprojekten (Bauherrenvertreter des Landes Berlin).

  • Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“
  • Projektsteuerung Schumacher Quartier (Nachnutzung Flughafen Tegel)
  • Projektsteuerung Molkenmarkt
  • Freianlagen Humboldt-Forum
  • Abriss ehem. BND Gebäude an der Neumannsgasse
  • Flusstreppe 
  • Vorbereitende Untersuchung Blankenburger Süden
  • Projektsteuerung der Qualifizierung der Masterplanung Schönefeld Nord
  • Struktur- & Handlungskonzept für den Berliner Nordostraum

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

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Andreas Kniewel

Gebietsleiter / Mitglied der Geschäftsleitung

DSK-Büro Berlin/Brandenburg, Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin
Telefon +49 30 3116974-0, E-Mail andreas.kniewel@dsk-gmbh.de

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