Referenz
Kamenz (Sachsen)
Die Stadt Kamenz verfolgt im Sinne des Leitbildes der kompakten Stadt das Ziel, ihr Stadtzentrum nachhaltig zu stärken, zentrale Funktionen für Stadt und Umland zu sichern und die kulturhistorisch wertvollen Strukturen zu erhalten. Aufgrund der ausgedehnten, historisch gewachsenen Innenstadt umfasst der Entwicklungsraum neben dem mittelalterlichen Kern auch große Teile der gründerzeitlichen Stadterweiterungen.
Das integrierte Handlungskonzept „Kamenz – Nachhaltige Stadtentwicklung“ konzentriert sich insbesondere auf die Qualifizierung des Schulstandortes, die Aufwertung des Wohnumfelds sowie Maßnahmen zur Energieeffizienz. Zentrale Vorhaben sind die Modernisierung der 2. Oberschule, die Etablierung eines innerstädtischen Gymnasiums am Standort der Lessingschule sowie die Unterstützung energiebezogener Maßnahmen zur Stabilisierung von Wärmekosten und Nebenkosten. Ergänzend wird der öffentliche Raum an veränderte Bedarfe angepasst, wirtschaftliche Rahmenbedingungen für lokale Unternehmen verbessert und soziale Projekte zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts initiiert.
Im Rahmen des Programms Nachhaltige Stadtentwicklung (EFRE) wird ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet und die Umsetzung in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung gesteuert. Dazu gehören die Betreuung der Projektträger bei Vorbereitung, Durchführung und Abrechnung, die Koordination der Gesamtmaßnahme, ein umfassendes Fördermittelmanagement sowie die Evaluation und Abstimmung mit der Bewilligungsstelle, um den integrierten Entwicklungsansatz konsequent umzusetzen.