25. Februar 2026
Spatenstich für die Scheunenkita in Fronhausen
Die Gemeinde Fronhausen wurde 2020 in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen. Das Programm stärkt zentrale Versorgungsbereiche und hilft dabei, Ortskerne zu attraktiven Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur nachhaltig umzugestalten. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erhält die Gemeinde Unterstützung für Maßnahmen der innerörtlichen Entwicklung.
Als zentrales Leuchtturmprojekt gilt der Umbau einer ehemaligen Scheune in der Bahnhofstraße zur sogenannten „Scheunenkita“. Das Gebäude ist Teil eines historischen Vierseitenhofs im denkmalgeschützten Ortskern. Während die prägende Fachwerkfassade weitgehend erhalten bleibt, wird das Innere nach dem Haus-im-Haus-Prinzip vollständig neu strukturiert. So entstehen rund 1.500 m² moderne Nutzfläche.
Das Herzstück ist eine viergruppige Kindertagesstätte mit Platz für bis zu 72 Kinder auf etwa 800 m². Darüber hinaus werden Räume für Ergo-, Physio- und Logopädie sowie Büroflächen für die Gemeindeverwaltung geschaffen. Großzügige Spielflure und ein Laubengang mit Zugang zur Außenanlage sorgen für zusätzliche Aufenthalts- und Bewegungsflächen. Durch die Kombination verschiedener Nutzungen entwickelt sich das Gebäude zu einem Ort der Begegnung für mehrere Generationen.
Die Gesamtinvestition beträgt rund 7 Mio. Euro. Ein Großteil der förderfähigen Kosten wird über Bundes- und Landesmittel im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ gedeckt. Der Baustart ist erfolgt, die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant, die Inbetriebnahme für Herbst 2027.
Die DSK ist als Projektsteuerer im städtebaulichen Förderprogramm „Lebendige Zentren“ tätig und hat für das Projekt „Scheunenkita“ das ISEK erarbeitet, welches eine zwingende Voraussetzung für die Aufnahme in das Förderprogramm sowie für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen darstellt. In diesem Zusammenhang war die DSK bereits an der Entwicklung der Grundidee beteiligt, historische Hofreiten in nutzbaren Raum umzuwandeln. Darüber hinaus zeichnet die DSK verantwortlich für die Finanzierungsplanung und Mittelbewirtschaftung, die Steuerung und Moderation von Begleitstrukturen und Beteiligungsprozessen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.