7. April 2026

Neuer Projektaufruf gestartet: 80 Millionen Euro für klimaresiliente Städte und Gemeinden

Am 1. April 2026 hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen den fünften Projektaufruf des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ veröffentlicht. Für das Programm „KlimaRäume“ stellt der Deutsche Bundestag aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) insgesamt 80 Millionen Euro bereit.

Kommunen und Landkreise haben nun die Möglichkeit, ihre Projektideen bis zum 30. Juni 2026 einzureichen.

Fokus auf naturbasierte Lösungen

Gefördert werden Projekte, die Städte und Gemeinden dabei unterstützen, die Folgen des Klimawandels besser zu bewältigen. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen gegen Hitze, Trockenheit und Extremwetterereignisse. Besonders gefragt sind dabei naturbasierte Lösungen im Bereich der blau-grünen Infrastruktur, die zur Temperaturregulierung, Wassersteuerung und CO₂-Bindung beitragen.

Das Förderprogramm unterstützt sowohl investive als auch vorbereitende und begleitende Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere:

  • die Aufwertung und Vernetzung von Grün- und Freiräumen
  • die Schaffung wohnortnaher Grünflächen
  • klimaresiliente Umgestaltungen von Verkehrsflächen, Plätzen und Brachflächen
  • Maßnahmen für einen naturnahen Wasserhaushalt
  • die ökologische Aufwertung von Gewässern

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind Kommunen und Landkreise, sofern sich das jeweilige Projekt in ihrem Eigentum befindet. Wichtig ist: Die Einreichung der Projektskizzen ist ausschließlich digital möglich.

So läuft das Auswahlverfahren ab

Die eingereichten Projektskizzen werden durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung bewertet. Auf Grundlage dieser Prüfung entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags voraussichtlich im vierten Quartal 2026 über die Förderung. Im Anschluss werden die ausgewählten Kommunen aufgefordert, einen förmlichen Antrag zu stellen.

Chance für zukunftsfähige Kommunen

Mit dem neuen Projektaufruf setzt der Bund ein klares Signal für eine klimaangepasste Stadt- und Regionalentwicklung. Gerade angesichts zunehmender Hitzebelastung, längerer Trockenperioden und häufiger Extremwetterereignisse gewinnen grüne und wasserbezogene Infrastrukturen immer mehr an Bedeutung.

Für Städte, Gemeinden und Landkreise bietet das Programm „KlimaRäume“ damit eine wichtige Chance, konkrete Maßnahmen für mehr Lebensqualität, Umweltgerechtigkeit und Klimaresilienz vor Ort umzusetzen.

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Catharina Lippold

Gebietsleitung

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Heiko Böttcher

Gebietsleitung / Mitglied der Geschäftsleitung

Über uns

Die DSK ist einer der führenden Stadtentwickler in Deutschland. Wir unterstützen Kommunen seit 1957 bei der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung.

Unsere Leistungen reichen von der Planung über die Förderung bis zur Umsetzung. Mit langjähriger Erfahrung und interdisziplinärer Expertise schaffen wir lebenswerte, zukunftsfähige Städte und Gemeinden.

Standorte

Das DSK-Büro Hannover

Mit 19 Mitarbeitenden am Standort Hannover betreuen wir seit über 30 Jahren 80 Sanierungsmaßnahmen in Niedersachsen. 

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Umwelt und Mobilität, Quartiersmanagement und Immobilien – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

Historischer Stadtplatz mit großem Baum in der Mitte, umgeben von gepflegter Rasenfläche und niedriger Einfassung. Im Hintergrund stehen mehrgeschossige, reich verzierte Altbauten mit roten Ziegeldächern und weißen Fassadendetails, während Autos am Rand parken.

Leistungen

Unser Büro leitet Projekte der Stadt- und Quartierentwicklung und setzt städtebauliche Dienstleistungen am Standort Hannover engagiert um. Wir beraten Kommunen, Eigentümer und weitere Akteure der Stadtentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung umfassend und praxisnah. Dabei steuern wir Fördermittel und Finanzen gezielt, um die Umsetzung Ihrer Vorhaben effizient zu unterstützen. Gleichzeitig führen wir Bürgerbeteiligungsprozesse durch, um die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung und Gestaltung ihres Lebensraums einzubinden. So schaffen wir gemeinsam zukunftsfähige, lebendige Quartiere und Städte.

Projekte

Die Vorteile eines Sanierungsträgers zeigen sich insbesondere in seiner Rolle als moderierende, vernetzende und fachlich flexible Instanz innerhalb komplexer Stadtentwicklungsprozesse. Durch seine Moderation und Neutralität kann der Sanierungsträger zwischen verschiedenen Interessen vermitteln und lösungsorientierte Abstimmungen begleiten. Seine Vernetzung und der Wissenstransfer ermöglichen den kontinuierlichen Austausch bewährter Verfahren und innovativer Ansätze zwischen unterschiedlichen Projekten und Kommunen. Darüber hinaus profitiert die Arbeit von der Einbindung in überregionale Netzwerke, die den Zugang zu fachlichem Know-how und aktuellen Entwicklungen der Städtebauförderung sichern. Dank flexibler fachlicher Ressourcen kann der Sanierungsträger auf die individuellen Anforderungen jeder Kommune passgenau reagieren.

Diese Vorteile spiegeln sich in einer Vielzahl von Projekten der DSK in Hannover wider – unter anderem in den Programmen:

  • Peine-Südstadt
  • Garbsen Berenbostel-Kronsberg/Auf der Horst
  • Eldagsen Innenstadt,
  • Emmerthal Zentrum,
  • Gronau Südliche Leineinseln
  • Lauenau Ortsmitte
  • Emmerthal/Aerzen,
  • Eschershausen-Stadtoldendorf,
  • Friedland,
  • Hankensbüttel
  • Lachendorf,
  • Samtgemeinde Mittelweser
  • Nörten-Hardenberg Süd
  • Rethem Zentrum
  • Hardegsen „Vor dem Tore“
  • Rinteln Historische Ortslage
  • Elze Innenstadt
  • Soltau „Sanierung der Soltauer Kernstadt“
  • Moringen Kernstadt

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

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Catharina Lippold

Gebietsleitung

DSK-Büro Hannover, Schillerstraße 29/30, 30159 Hannover
Telefon +49 511 53098-0
E-Mail catharina.lippold@dsk-gmbh.de

Standorte

Das DSK-Büro Berlin

Mit 35 Mitarbeitenden zählt der Standort Berlin zu den größten Büros der DSK. Vom Standort auf der Fischerinsel werden die Länder Berlin und Brandenburg betreut.

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Landschaftsarchitektur, Baumanagement, Umwelt und Mobilität – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

DSK Büro Berlin: Heller Besprechungsraum mit großem rechteckigen Konferenztisch, umlaufend grauen Polsterstühlen, einer großen Stadtkarte an der Wand, einem Fernseher auf einem Sideboard und Regalen mit Büchern und Getränken im Hintergrund.

Leistungen & Projekte

Der Fokus im Büro Berlin liegt auf der Steuerung komplexer städtebaulicher Großprojekte und hier im Spektrum von der Vorbereitung (Machbarkeitsstudien, Voruntersuchungen), über die Betreuung von städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen und Projektsteuerungsmaßnahmen bis zur baulichen Umsetzung von Einzelprojekten (Bauherrenvertreter des Landes Berlin).

  • Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“
  • Projektsteuerung Schumacher Quartier (Nachnutzung Flughafen Tegel)
  • Projektsteuerung Molkenmarkt
  • Freianlagen Humboldt-Forum
  • Abriss ehem. BND Gebäude an der Neumannsgasse
  • Flusstreppe 
  • Vorbereitende Untersuchung Blankenburger Süden
  • Projektsteuerung der Qualifizierung der Masterplanung Schönefeld Nord
  • Struktur- & Handlungskonzept für den Berliner Nordostraum

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

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Andreas Kniewel

Gebietsleiter / Mitglied der Geschäftsleitung

DSK-Büro Berlin/Brandenburg, Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin
Telefon +49 30 3116974-0, E-Mail andreas.kniewel@dsk-gmbh.de

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