10. März 2026

Kommunale Wärmepläne setzen stark auf Wärmepumpen

Eine erste Auswertung bereits erarbeiteter Konzepte zur kommunalen Wärmeplanung zeigt: Vor allem in Gebieten ohne zentrale Wärmeinfrastruktur gelten Wärmepumpen als wichtigste Lösung für die zukünftige Wärmeversorgung. In größeren Städten hingegen setzen die Planungen überwiegend auf Wärmenetze, über die viele Gebäude gemeinsam mit Wärme versorgt werden können.

Bis Ende Juni 2028 müssen rund 11.000 Kommunen in Deutschland eine Wärmeplanung vorlegen. Eine erste Auswertung von Fraunhofer ISE und Öko-Institut von 113 bereits erarbeiteten Konzepten zeigt, welche Technologien dabei eine zentrale Rolle spielen und wo noch Unsicherheiten bestehen. 

Im Mittelpunkt der kommunalen Strategien stehen Wärmepumpen. Sie gelten vor allem in Gebieten ohne zentrale Infrastruktur als wichtigste Lösung für die künftige Wärmeversorgung. Während kleinere und ländliche Kommunen häufig auf solche dezentralen Systeme setzen, planen größere Städte verstärkt mit Wärmenetzen. In Großstädten könnte der Anteil leitungsgebundener Wärme bis 2045 auf 47 bis 82 Prozent steigen. Insgesamt soll der Anteil der Wärmenetze laut den bisherigen Planungen von derzeit durchschnittlich 16 auf etwa 40 Prozent wachsen. Auch innerhalb dieser Netze spielen Wärmepumpen eine wichtige Rolle. Die Analyse zeigt jedoch auch Schwächen vieler Wärmepläne. Häufig wird ein deutlich sinkender Wärmebedarf angenommen, ohne dass klar erläutert wird, durch welche Maßnahmen – etwa Gebäudesanierungen oder Effizienzsteigerungen – diese Einsparungen erreicht werden sollen. 

Forschende empfehlen daher einen einheitlichen Korridor für realistische Energieeinsparungen, um die Planungen besser vergleichbar zu machen. Kritisch sehen sie zudem den Umgang mit Biomasse: In vielen Konzepten übersteigt der geplante Einsatz die lokal verfügbaren Potenziale, zudem fehlen häufig einheitliche Definitionen. Ein weiteres Defizit besteht darin, dass der Wärmebedarf von Gewerbe und Industrie in zahlreichen Plänen kaum berücksichtigt wird. Um die kommunale Wärmeplanung zu einer verlässlichen Grundlage für Investitionen zu machen, plädieren Fachleute dafür, sie stärker mit der Gebäudepolitik zu verzahnen und langfristige Förderprogramme für Wärmenetze und Gebäudesanierungen sicherzustellen.

Sie benötigen Unterstützung bei ihrer kommunalen Wärmeplanung? Wir erstellen entsprechende Pläne, die bestehende Wärmestrukturen, den Gebäudebestand und mögliche erneuerbare Energiequellen analysieren. Wir optimieren die Verteilungssysteme, berücksichtigen lokale Rahmenbedingungen und integrieren die Planung in die städtebauliche Entwicklung. 

Standorte

Das DSK-Büro Hannover

Mit 19 Mitarbeitenden am Standort Hannover betreuen wir seit über 30 Jahren 80 Sanierungsmaßnahmen in Niedersachsen. 

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Umwelt und Mobilität, Quartiersmanagement und Immobilien – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

Historischer Stadtplatz mit großem Baum in der Mitte, umgeben von gepflegter Rasenfläche und niedriger Einfassung. Im Hintergrund stehen mehrgeschossige, reich verzierte Altbauten mit roten Ziegeldächern und weißen Fassadendetails, während Autos am Rand parken.

Leistungen

Unser Büro leitet Projekte der Stadt- und Quartierentwicklung und setzt städtebauliche Dienstleistungen am Standort Hannover engagiert um. Wir beraten Kommunen, Eigentümer und weitere Akteure der Stadtentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung umfassend und praxisnah. Dabei steuern wir Fördermittel und Finanzen gezielt, um die Umsetzung Ihrer Vorhaben effizient zu unterstützen. Gleichzeitig führen wir Bürgerbeteiligungsprozesse durch, um die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung und Gestaltung ihres Lebensraums einzubinden. So schaffen wir gemeinsam zukunftsfähige, lebendige Quartiere und Städte.

Projekte

Die Vorteile eines Sanierungsträgers zeigen sich insbesondere in seiner Rolle als moderierende, vernetzende und fachlich flexible Instanz innerhalb komplexer Stadtentwicklungsprozesse. Durch seine Moderation und Neutralität kann der Sanierungsträger zwischen verschiedenen Interessen vermitteln und lösungsorientierte Abstimmungen begleiten. Seine Vernetzung und der Wissenstransfer ermöglichen den kontinuierlichen Austausch bewährter Verfahren und innovativer Ansätze zwischen unterschiedlichen Projekten und Kommunen. Darüber hinaus profitiert die Arbeit von der Einbindung in überregionale Netzwerke, die den Zugang zu fachlichem Know-how und aktuellen Entwicklungen der Städtebauförderung sichern. Dank flexibler fachlicher Ressourcen kann der Sanierungsträger auf die individuellen Anforderungen jeder Kommune passgenau reagieren.

Diese Vorteile spiegeln sich in einer Vielzahl von Projekten der DSK in Hannover wider – unter anderem in den Programmen:

  • Peine-Südstadt
  • Garbsen Berenbostel-Kronsberg/Auf der Horst
  • Eldagsen Innenstadt,
  • Emmerthal Zentrum,
  • Gronau Südliche Leineinseln
  • Lauenau Ortsmitte
  • Emmerthal/Aerzen,
  • Eschershausen-Stadtoldendorf,
  • Friedland,
  • Hankensbüttel
  • Lachendorf,
  • Samtgemeinde Mittelweser
  • Nörten-Hardenberg Süd
  • Rethem Zentrum
  • Hardegsen „Vor dem Tore“
  • Rinteln Historische Ortslage
  • Elze Innenstadt
  • Soltau „Sanierung der Soltauer Kernstadt“
  • Moringen Kernstadt

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Bild von Catharina Lippold

Catharina Lippold

Gebietsleitung

DSK-Büro Hannover, Schillerstraße 29/30, 30159 Hannover
Telefon +49 511 53098-0
E-Mail catharina.lippold@dsk-gmbh.de

Standorte

Das DSK-Büro Berlin

Mit 35 Mitarbeitenden zählt der Standort Berlin zu den größten Büros der DSK. Vom Standort auf der Fischerinsel werden die Länder Berlin und Brandenburg betreut.

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Landschaftsarchitektur, Baumanagement, Umwelt und Mobilität – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

DSK Büro Berlin: Heller Besprechungsraum mit großem rechteckigen Konferenztisch, umlaufend grauen Polsterstühlen, einer großen Stadtkarte an der Wand, einem Fernseher auf einem Sideboard und Regalen mit Büchern und Getränken im Hintergrund.

Leistungen & Projekte

Der Fokus im Büro Berlin liegt auf der Steuerung komplexer städtebaulicher Großprojekte und hier im Spektrum von der Vorbereitung (Machbarkeitsstudien, Voruntersuchungen), über die Betreuung von städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen und Projektsteuerungsmaßnahmen bis zur baulichen Umsetzung von Einzelprojekten (Bauherrenvertreter des Landes Berlin).

  • Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“
  • Projektsteuerung Schumacher Quartier (Nachnutzung Flughafen Tegel)
  • Projektsteuerung Molkenmarkt
  • Freianlagen Humboldt-Forum
  • Abriss ehem. BND Gebäude an der Neumannsgasse
  • Flusstreppe 
  • Vorbereitende Untersuchung Blankenburger Süden
  • Projektsteuerung der Qualifizierung der Masterplanung Schönefeld Nord
  • Struktur- & Handlungskonzept für den Berliner Nordostraum

Kontakt

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Andreas Kniewel

Gebietsleiter / Mitglied der Geschäftsleitung

DSK-Büro Berlin/Brandenburg, Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin
Telefon +49 30 3116974-0, E-Mail andreas.kniewel@dsk-gmbh.de

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