20. Januar 2026

Hessen setzt das Programm „Zukunft Innenstadt“ fort und stärkt 62 Kommunen mit knapp 11,5 Millionen Euro

Das Land Hessen setzt das Programm „Zukunft Innenstadt“ fort und stärkt damit 62 Städte und Gemeinden bei der Weiterentwicklung ihrer Zentren. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori überreichte in Frankfurt die Förderbescheide, insgesamt fließen bis 2028 rund 11,46 Mio. Euro in kreative Innenstadtprojekte. Ob temporäre Zwischennutzungen, neue Konzepte für Handel, Kultur und Wissenschaft oder mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum: Die neue Förderrunde eröffnet vielfältige Möglichkeiten für mehr Nutzungsmix, Experimentierfreude und Resilienz in den Innenstädten. Vertreter aus Wirtschaft und Kommunen begrüßen die Fortsetzung des Programms als wichtigen Impuls, um bestehende Ideen umzusetzen und neue zu entwickeln.
 

Im August rief die Landesregierung gemeinsam mit ihren Bündnispartnern die hessischen Kommunen zur Bewerbung um ein Innenstadtbudget von bis zu 200.000 Euro pro Kommune auf, um multifunktionale und gemischt genutzte Innenstädte zu fördern. Unter dem Motto „Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen“ gingen 118 Bewerbungen bei der Landesregierung ein. Das DSK Büro Rhein-Main hat die Stadt Bad Camberg bei der Antragsstellung begleitet. Sie erhält eine Zuwendung von 200.000 Euro, die in fünf Projekte fließen:

Projekt 1: Schaffung einer geeigneten Infrastruktur für Veranstaltungen im Kurpark. Strom- und Wasseranschlüsse sowie befestigte Flächen sollen entstehen, um flexible Nutzungen wie Stände oder Pavillons dauerhaft zu ermöglichen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Projekt 2: Gestaltung und Aufwertung des Kurhaus-Vorplatzes zu einem barrierefreien, attraktiven Aufenthalts- und Begegnungsraum mit neuer Möblierung, Begrünung und multifunktionaler Nutzbarkeit als öffentlich nutzbaren Raum für alle Bevölkerungsgruppen.

Projekt 3: Aufwertung der historischen Altstadt durch neues Stadtmobiliar wie Sitzgelegenheiten, mobile Elemente, Begrünung und Sonnenschutz.

Projekt 4: Multifunktionaler „KneippRaum“ für Kur- und Gesundheitsangebote, als Leseraum, Treffpunkt und zur interaktiven Vermittlung der Bad Camberger Kneipp-Tradition.

Projekt 5: Anreize schaffen für neue Geschäftsideen zur Belebung von Leerständen in der Bad Camberger Innenstadt.

Standorte

Das DSK-Büro Hannover

Mit 19 Mitarbeitenden am Standort Hannover betreuen wir seit über 30 Jahren 80 Sanierungsmaßnahmen in Niedersachsen. 

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Umwelt und Mobilität, Quartiersmanagement und Immobilien – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

Historischer Stadtplatz mit großem Baum in der Mitte, umgeben von gepflegter Rasenfläche und niedriger Einfassung. Im Hintergrund stehen mehrgeschossige, reich verzierte Altbauten mit roten Ziegeldächern und weißen Fassadendetails, während Autos am Rand parken.

Leistungen

Unser Büro leitet Projekte der Stadt- und Quartierentwicklung und setzt städtebauliche Dienstleistungen am Standort Hannover engagiert um. Wir beraten Kommunen, Eigentümer und weitere Akteure der Stadtentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung umfassend und praxisnah. Dabei steuern wir Fördermittel und Finanzen gezielt, um die Umsetzung Ihrer Vorhaben effizient zu unterstützen. Gleichzeitig führen wir Bürgerbeteiligungsprozesse durch, um die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung und Gestaltung ihres Lebensraums einzubinden. So schaffen wir gemeinsam zukunftsfähige, lebendige Quartiere und Städte.

Projekte

Die Vorteile eines Sanierungsträgers zeigen sich insbesondere in seiner Rolle als moderierende, vernetzende und fachlich flexible Instanz innerhalb komplexer Stadtentwicklungsprozesse. Durch seine Moderation und Neutralität kann der Sanierungsträger zwischen verschiedenen Interessen vermitteln und lösungsorientierte Abstimmungen begleiten. Seine Vernetzung und der Wissenstransfer ermöglichen den kontinuierlichen Austausch bewährter Verfahren und innovativer Ansätze zwischen unterschiedlichen Projekten und Kommunen. Darüber hinaus profitiert die Arbeit von der Einbindung in überregionale Netzwerke, die den Zugang zu fachlichem Know-how und aktuellen Entwicklungen der Städtebauförderung sichern. Dank flexibler fachlicher Ressourcen kann der Sanierungsträger auf die individuellen Anforderungen jeder Kommune passgenau reagieren.

Diese Vorteile spiegeln sich in einer Vielzahl von Projekten der DSK in Hannover wider – unter anderem in den Programmen:

  • Peine-Südstadt
  • Garbsen Berenbostel-Kronsberg/Auf der Horst
  • Eldagsen Innenstadt,
  • Emmerthal Zentrum,
  • Gronau Südliche Leineinseln
  • Lauenau Ortsmitte
  • Emmerthal/Aerzen,
  • Eschershausen-Stadtoldendorf,
  • Friedland,
  • Hankensbüttel
  • Lachendorf,
  • Samtgemeinde Mittelweser
  • Nörten-Hardenberg Süd
  • Rethem Zentrum
  • Hardegsen „Vor dem Tore“
  • Rinteln Historische Ortslage
  • Elze Innenstadt
  • Soltau „Sanierung der Soltauer Kernstadt“
  • Moringen Kernstadt

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Bild von Catharina Lippold

Catharina Lippold

Gebietsleitung

DSK-Büro Hannover, Schillerstraße 29/30, 30159 Hannover
Telefon +49 511 53098-0
E-Mail catharina.lippold@dsk-gmbh.de

Standorte

Das DSK-Büro Berlin

Mit 35 Mitarbeitenden zählt der Standort Berlin zu den größten Büros der DSK. Vom Standort auf der Fischerinsel werden die Länder Berlin und Brandenburg betreut.

Unser Team vereint Spezialisten aus Stadtplanung, Geografie, Architektur, Landschaftsarchitektur, Baumanagement, Umwelt und Mobilität – für maßgeschneiderte Lösungen, die funktionieren.

DSK Büro Berlin: Heller Besprechungsraum mit großem rechteckigen Konferenztisch, umlaufend grauen Polsterstühlen, einer großen Stadtkarte an der Wand, einem Fernseher auf einem Sideboard und Regalen mit Büchern und Getränken im Hintergrund.

Leistungen & Projekte

Der Fokus im Büro Berlin liegt auf der Steuerung komplexer städtebaulicher Großprojekte und hier im Spektrum von der Vorbereitung (Machbarkeitsstudien, Voruntersuchungen), über die Betreuung von städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen und Projektsteuerungsmaßnahmen bis zur baulichen Umsetzung von Einzelprojekten (Bauherrenvertreter des Landes Berlin).

  • Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“
  • Projektsteuerung Schumacher Quartier (Nachnutzung Flughafen Tegel)
  • Projektsteuerung Molkenmarkt
  • Freianlagen Humboldt-Forum
  • Abriss ehem. BND Gebäude an der Neumannsgasse
  • Flusstreppe 
  • Vorbereitende Untersuchung Blankenburger Süden
  • Projektsteuerung der Qualifizierung der Masterplanung Schönefeld Nord
  • Struktur- & Handlungskonzept für den Berliner Nordostraum

Kontakt

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

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Andreas Kniewel

Gebietsleiter / Mitglied der Geschäftsleitung

DSK-Büro Berlin/Brandenburg, Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin
Telefon +49 30 3116974-0, E-Mail andreas.kniewel@dsk-gmbh.de

→ Zum Video über das DSK-Büro Berlin