16. September 2025
Fachwerktriennale in Gelnhausen
Die Fachwerktriennale findet alle drei Jahre statt und widmet sich der Zukunft der historischen Fachwerkstädte. In diesem Jahr beteiligten sich 13 Städte, die Strategien, Konzepte und konkrete Projekte zum Umbau und zur Weiterentwicklung der Fachwerkstädte vorstellten. Veranstaltet wird die Reihe von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.
Gastgeber Gelnhausen stellte die Veranstaltung am 19. September unter das Motto: „Vom Rand in die Mitte – Geschäftsstraßenmanagement in Fachwerkstädten“. Melanie Schmitt war mit einem Gastvortrag zum Thema „Rahmenbedingungen und Ausgangslage“ eingeladen und erläuterte hier, wie die Innenstadtbereiche Altstadt und Südstadt künftig durch das aktuelle Fördergebiet „Bindeglied Altstadt–Kinzig–Südstadt“ enger miteinander verbunden werden sollen. Dieses Gebiet ist Teil des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, für das die DSK seit 2016 das Fördergebietsmanagement verantwortet.
Im Anschluss präsentierte der Bauamtsleiter der Stadt Gelnhausen, Eppo Haas, die aktuellen Stadtentwicklungsprojekte. Besonders hervorzuheben ist die geplante Umgestaltung zweier Parkplätze zu attraktiven Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität. Diese Idee geht auf das Konzept „Leben am Fluss“ zurück, das im Rahmen einer von der DSK organisierten Mehrfachbeauftragung entwickelt wurde. Das Publikum, vor allem interessierte Bürgerinnen und Bürger, erhielt so einen lebendigen Einblick in die vielfältigen Maßnahmen, die Gelnhausen auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Stadt begleiten.